Ramana Maharshi dazu: Dhyana ist an einem Gedanken festzuhalten und alle anderen abzuwehren.

Michl: „Wie soll man meditieren?“

Bossi: „Über das, was Dir am meisten zusagt, was Du am liebsten hast.“

Wenn ein einzelner Gedanke sich durchsetzt, bleiben die anderen Gedanken nach und nach weg und verschwinden schließlich ganz. Solange die Vielfalt vorherrscht, gibt es auch schlechte Gedanken. Je mehr das Objekt der Liebe in den Vordergrund rückt, umso mehr gewinnen auch gute Gedanken an Kraft. Halte deshalb an einem Gedanken fest. (Das ist Meditation)

Dhyana bedeutet Kampf.
Sobald Du zu meditieren beginnst, sammeln sich andere Gedanken, werden stärker und versuchen den einen Gedanken zu überwinden, an dem Du festhalten willst. Der gute Gedanke muss allmählich, durch wiederholtes Üben, an Kraft gewinnen. Wenn er erstarkt ist, schlägt er die anderen Gedanken in die Flucht. Das ist die königliche Schlacht, die in jeder Meditation geschlagen werden muss. Man möchte sich vom Elend befreien.
Dazu braucht man einen friedvollen Geist, der nicht mehr von Gedanken gestört wird. Dies erreicht man durch Meditation.

Wer seine Gedanken nicht kontrollieren kann, der sollte Atemkontrolle machen (Pranayama). Es wirkt auf die Gedanken, wie die Bremse auf den Wagen. Wenn Mediation tief gegründet ist, kann es nicht mehr aufgegeben werden. Mediation wird selbst weitergehen, wenn Du mit Arbeit, Spiel oder anderem beschäftigt bist. Es dauert sogar im Schlaf an. Es muss so tief verwurzelt sein, dass es zur zweiten Natur wird.
Meditation ist selbst Ritus, Handlung, und Bemühen. Kein weiteres Bemühen ist notwendig.

Aufgabe: Meditiere über das, was Dir am meisten zusagt, was Du am liebsten hast.

Liedvorschlag:
Denke an das was ich am liebsten hab,
Dies ordnet meine Gedanken keine Frag.
Was mir am meisten zusagt, Fremde Gedanken ich den Kamof ansag!
Denke an das was ich am liebsten hab!



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